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Anolis carolinensis
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Der Rotkehlanolis---Anolis carolinensis

Vorkommen:

Südosten der Vereinigten Staaten, Oklahoma, Virginia, Florida bis Ost-Texas, Bahamas

Aussehen:

Der Rotkehlanolis wird bis zu 20 cm lang, wobei 10-12 cm auf den Schwanz entfallen. Die Weibchen bleiben mit 16 cm kleiner als die Männchen.
Die grüne Farbe können sie binnen weniger Sekunden in braun bis grau wechseln, weshalb sie früher auch fälschlich für Chamäleons gehalten wurden.
Weibchen haben einen langen weißen Streifen auf dem Rücken, der allerdings auch bei Männchen vorhanden sein kann.
Die männlichen Tiere besitzen eine Kehlfahne, die sie bei Erregung spreitzen können und diese dann rosa, rot bis weinrot wird.
Mit langen Krallen und Haftlamellen ausgestattet sind Anolis hervorragende Kletterer und Springer.

Haltung:

Rotkehlanolis werden bei 25-28°C, lokal bis zu 35°C und 50-70% Luftfeuchtigkeit gehalten.
!ACHTUNG!: Häufig werden Rotkehlanolis fälschlicherweise in Regenwaldterrarien mit viel zu hoher Luftfeuchtigkeit gehalten. Sie sind keine Regenwaldbewohner!
Am besten hält man ein Männchen mit einem oder mehreren Weibchen zusammen.
Bei einer 1.2 (= 1M+2W) Haltung kann es passieren, dass das rangniedrigste Weibchen vom Männchen und vom ranghöheren Weibchen ünterdrückt wird. In diesem Fall sind die Tiere sofort zu trennen, da es sonst tödlich enden kann.

Terrarium:

Für ein Pärchen sollte das Terrarium mindestens 40x40x80 cm groß sein.
Bei einer 1.3 Haltung sollten die Maße nicht unter 80x40x80 cm liegen.
Eingerichtet wird das Terrarium mit diversen Pflanzen und Kletterästen. Ich verwende hauptsächlich Ficus benjamina, Ficus pumila und Efeutute, da diese Pflanzen schnell wachsen und keine hohen Ansprüche haben.
Äste können im Wald gesammelt werden (sie müssen dann nur mit heißem Wasser und Bürste gründlich abgespült werden) oder man kauft sie. 
Beleuchtet wird das Terrarium mit Leuchtstoffröhren. Ich verwende zwei Röhren, eine helle und eine mit viel UV (1x Life Glo 2 und 1x Repti Glo 10.0). Wenn man etwas mehr Geld ausgeben möchte, empfehle ich einen HQI Brenner, dieser erzeugt sehr schönes Licht. Allerdings muss dann trotzdem für eine UV-Quelle gesorgt werden.
!ACHTUNG!: UV-Strahlen können Glas nicht durchdringen, deshalb müssen UV-Quellen entweder im Terrarium, oder außerhalb über Gaze agebracht werden!
Erwärmt wird das Terrarium durch Spot Strahler. Es muss nicht auf die teuren Strahler aus Zooläden zurückgegriffen werden, es können genauso gut Strahler aus dem Baumarkt oder von Ikea genommen werden, diese sind deutlich billiger. Die Wattzahl muss der Terrariumgröße angepasst werden (bei 40x40x80 wären das z.B. etwa 60 Watt).

Ernährung:

Rotkehlanolis füttert man hauptsächlich mit Heimchen oder Grillen, welche vorher mit einem Vitaminpulver bestäubt werden. Mehlwürmer bitte nur selten reichen, da sie wenig Nährstoffe und viel Fett enthalten.
Stattdessen hin und wieder kleine leckereien wie Bienenmaden, Fliegen und Heuschrecken anbieten.
Wenn man Fliegen verfüttert kann man sehr schön den Jagdtrieb der Tiere beobachten.
Im Frühling/Sommer kann man sich auch einen Kescher schnappen und auf Wiesenplankton-Jagd gehen. Es müssen nur zu große Spinnen und giftige Insekten wie Wepsen, Bienen oder Hummeln aussortiert werden und schon hat man einen garantiert Nährstoff-und Abwechslungsreichen Speiseplan.
Weitere Informationen: Futter/Futtertiere 

Zucht:


Zum Ende eines jahres sollte man eine etwa 2 Monatige Winterruhe einleiten. Dazu wird die Beleuchtungsdauer Schritt für Schritt auf 8 Stunden gesenkt und schließlich für etwa 1 Monat komplett ausgeschaltet, sodass eine Temperatur von 18-22° (je nach Raumtemperatur) herrscht. Danach wird die Beleuchtungsdauer wieder langsam hochgefahren und schon bald werden die ersten Paarungen zu sehen sein. Das Männchen stellt seine Kehlfahne auf und schreitet zur Tat. Nach etwa 2 Wochen legt das Weibchen 1 Ei, welches Im Terrarium belassen oder in einen Inkubator überführt werden kann. Je nach Temperatur schlüpft nach etwa 40-60 Tagen 1 kleiner Anolis. 

Aufzucht:

Die Jungtiere dürfen nicht im Terrarium belassen werden, da sie sonst gefressen werden können. Man überführt sie in kleine Aufzuchtterrarien, die genauso aufgebaut sind wie das Elternterrarium. Die ersten Tage ernähren sich die Tiere noch von ihrem Dottersack, danach füttert man  sie mit Microheimchen und Fruchtfliegen.
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